Polyneuropathie-Visual

Die ersten Anzeichen einer Neuropathie

Diabetischen Fuß
Das erste Anzeichen einer beginnenden Polyneuropathie ist ein Kribbeln an den Füssen bzw. an den Unterschenkeln. Gelegentlich kann das Kribbeln auch an den Händen auftreten. Viele Patienten empfinden dieses Kribbeln auch als 'Ameisenlaufen' oder 'Pelzigkeitsgefühl'.

Wird dieses Anfangsstadium der Krankheit nicht rechtzeitig vom Arzt erkannt, kann dieses Gefühl im weiteren Verlauf der Erkrankung zu starken Schmerzen an den Beinen und Füßen führen. Diese Schmerzen treten besonders in Ruhe auf. Bei manchen Patienten sind diese Mißempfindungen der diabetischen Polyneuropathie so stark, dass Sie nachts die Bettdecke auf ihren Füßen nicht ertragen können.

Wird die Krankheit in diesem Stadium nicht vom Arzt behandelt, können diese Symptome in Taubheitsgefühl übergehen. Sollte dieses Stadium erreicht werden, ist es besonders wichtig, dass diese Patienten ihre Füße täglich intensiv pflegen. Kleine Verletzungen und Deformitäten müssen Sie dem behandelnden Arzt sofort zeigen. Bleiben durch das Taubheitsgefühl diese kleinen Verletzungen unbemerkt, können sie sich infizieren und zu Geschwüren führen. Man spricht dann vom diabetischen Fuß.

Die wichtigsten Anzeichen an Händen und Füßen sind also:

  • Kribbeln / Brennen,
  • Pelzigkeitsgefühl,
  • Taubheitsgefühl,
  • und Schmerzen an den Füßen während der Nachtruhe.
Sollten Sie eines dieser Anzeichen verspüren, berichten Sie unverzüglich Ihrem Arzt davon. Er wird Sie schnell auf die Möglichkeit einer diabetischen Polyneuropathie hin untersuchen. Frühzeitig erkannt, kann diese Krankheit gut behandelt werden.