Polyneuropathie-Visual

Die diabetische Polyneuropathie: Was ist das für eine Erkrankung?

Diabetischen Fuß
Neueste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein erhöhter Blutzuckerspiegel für das Auftreten einer diabetischen Polyneuropathie verantwortlich ist. Infolge des erhöhten Blutzuckerspiegels verkleben die Blutgefäße, die auch die peripheren Nerven in Armen und Beinen mit Blut versorgen, so dass es zu Durchblutungsstörungen der Nervenfasern kommt. Dies hat zur Folge, dass der Nerv nicht mit der ausreichenden Menge Sauerstoff versorgt wird. Dabei kommt es zu Kurzschlußreaktionen, die die Nerven schädigen.

Zu Beginn einer diabetischen Nervenerkrankung ist der Nerv nur leicht geschädigt. Wird diese Erkrankung nicht rechtzeitig durch Sie oder Ihren Arzt erkannt, so wird im Verlauf der Erkrankung der Schaden für die Nervenzellen größer,und die Nervenzellen sterben ab. Dieses Absterben der Nervenzellen spürt der Patient durch das Auftreten des Taubheitsgefühls.
Von dieser Erkrankung sind vor allem die Nerven betroffen, die die Extremitäten, also Arme und Beine, versorgen. Sie zeigt sich in Sensibilitätsstörungen, herabgesetzter Schmerz- und Berührungsempfindung sowie in Taubheitsgefühlen.
diabetischen Fuß
An den Füßen kann es zu besonderen Komplikationen kommen: Aufgrund der Durchblutungsstörungen leidet der Diabetiker zudem häufig unter trockener Haut und Störungen der normalen Schweißsekretion, so dass Wunden leichter entstehen und auch schlechter verheilen. Im fortgeschrittenen Stadium der Neuropathie kommt es zu Taubheitsgefühlen,und der Patient spürt nichts mehr an Füßen und Beinen, so dass Verletzungen und kleine Risse nicht mehr wahrgenommen werden und diese sich infizieren und zu schlimmen Geschwüren führen können. Man spricht dann vom sogenannten diabetischen Fuß, der unbehandelt im Endstadium zu einer Fußamputation führen kann.